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5. WECO INKASSO FORUM am 14. Mai 2009 in Zürich
19.05.20095. WECO INKASSO FORUM am 14. Mai 2009 in Zürich zu den Themen Auslandinkasso und Finanzkrise.
Das Forum 2009 behandelte primär das Thema Auslandinkasso.
Der Geschäftsführer, Hansruedi Brügger, begrüsste die zahlreichen Gäste im Forum St. Peter in Zürich.
Basil Schneuwly, Leiter Sales & Partner, ging in der Einführung auf einige aktuelle wirtschafte Schlagzeilen in der Presse ein und betonte die Aktualität der Themen unserer Veranstaltung. Nachdem Claude Maurer uns eine Übersicht über die gegenwärtige Konjunkturlage gab, erläuterte Andreas Petrat die Spezifikationen im deutschen Inkassowesen.
Daniel Bucklar schloss den Teil der Referate mit den Ausführungen, was im Auslandinkasso aus der Sicht des Gläubigers zu beachten sei.
Claude Maurer, Economic Research Credit Suisse, zeigte zu Beginn seines Referates die Chronologie der aktuellen Krise auf. Eindrücklich zeigte er auf, welche Aspekte den Negativtrend noch verstärkten. Anschliessend ging er auf die Massnahmen der Währungshüter ein, die versuchten, diese Krise raschmöglichst unter Kontrolle zu bringen. Aber auch die damit verbundenen Risiken waren ein Thema.
Sehr interessant waren seine Ausführungen zur gegenwärtigen Rezession, deren wahrscheinliche Länge und Auswirkungen auf die Schweizer Unternehmen.Trotz der schwierigen Lage sehen doch 60% der Unternehmer mehr Chancen als Risiken für die Zukunft.
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Andreas Petrat, Rechtsanwalt der Antwaltskanzlei Lochmann & Partner, verstand es, das Publikum mit seiner aufgelockerten Art zu überzeugen. Er begann mit Hinweisen zur Optimierung des Debitorenmanagements. Insbesondere hob er hervor, wie wichtig kurze Fristen, Beweismittel und konsequentes Verhalten sind. Dabei ginge es in erster Linie darum, gute Unterlagen für Verhandlungen zu haben. Dies führe zu Zeit- und damit auch zu Zinskostenersparnissen.
Im zweiten Teil erwähnte es das "Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Deutschen Reich über die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen" vom 2. November 1929. Dieses sei selbst in der Branche wenig bekannt, jedoch noch immer in Kraft und erleichtere die Durchsetzung von Ansprüchen markant. Abschliessend ging er noch auf einige Spezialitäten im deutschen Zwangsvollstreckungsverfahren ein.
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Daniel Bucklar, Fachverantwortlicher Auslandinkasso, zeigte auf, was wir unter Auslandinkasso verstehen. Neben dem eigentlichen Kerngeschäft Inkasso gehören auch Recherche-Aktivitäten zu diesem Geschäft. Dabei betonte er, welches die Unterschiede zum Inland sind und wo die Grenzen liegen. Diese werden auch von ökonomischen Fakten gesetzt.
Konkret zeigte er auf, wo wir die Grenzen ziehen und warum. Selbstverständlich kann ein Gläubiger auch weitergehende Bearbeitungen verlangen, muss jedoch für die zusätzlichen Kosten aufkommen. Gegen Ende seiner Ausführungen erläuterte er die Wichtigkeit von Informationen. Informationen entscheiden im Inkasso massgeblich über Erfolg oder Misserfolg. Zuviel Information gibt es nicht!
» Download ReferatMit einem gemütlichen Apéro in den gediegenen Räumen der Credit Suisse, welcher Gelegenheit zu Fragen und zur Kontaktpflege gab, wurde das 5. WECO INKASSO FORUM abgeschlossen.
















Hansruedi Brügger

